Mit den Modelingprozessoren ist seit einigen Jahren ein sehr komfortables Werkzeug zu erschwinglichen Preisen erhältlich, mit dem Musiker seine Gitarre und andere Instrumente mit einer authentisch klingenden warmen Röhrenübersteuerung auch digital verzerren können. Der Vorteil dieser Geräte liegt daran, dass oftmals nicht nur verschiedene Verstärkertypen, sondern auch Lautsprecherarten emuliert werden. Geräte wie das POD XT Live von Line6 gehen sogar so weit, das sie zusätzlich den klangverändernden Einfluss konkreter Mikrofone auf den Sound errechnen, wobei Sie selbst den Abstand des jeweiligen Mikrofons zur virtuellen Lautsprechermembran bestimmen können. Da die Signalausgabe bei diesen Geräten auch über den Digitalausgang oder gleich via USB geschieht, haben Sie keine Verluste in der Klangqualität zwischen abgehörtem und aufgenommenem Audiosignal zu befürchten. Für Homestudios sind Modelingprozessoren deshalb beinahe uneingeschränkt zu empfehlen.
Modelingprozessoren im Studio oder auf der Bühne
Posted on: 13-10-2010
Category : Bühnentechnik, Studiotechnik, Was ist?
Fast alle* Shure Funksysteme sind inzwischen mit dem „Audio Reference Companding“ ausgerüstet. Was steckt eigentlich dahinter – und wo liegen die (klanglichen) Vorteile?
In jedem Funksystem steckt eine „Compander-Schaltung“. Hinter dem Kunstwort „Compander“ stecken die beiden englischen Begriffe Compressor und Expander. Bei diesem Companding wird das Audiosignal im Sender komprimiert und im Empfänger wieder expandiert.




