Mit der neuen Firmware 1.7.0 bietet Audiospezialist Sennheiser ein Mediensteuerungsprotokoll für seine Serien 2000, evolution wireless ew 500 G3 und evolution wireless ew 300 G3 an. Über dieses offene Protokoll können die stationären Geräte der Serien direkt mit Mediensteuerungsgeräten in einem Ethernet-Netzwerk (UDP/IP) kommunizieren und so auch in größere Audio-/Video-Steuerungssysteme eingebunden werden. Die Fernsteuerung und die Überwachung der Geräte geschehen dann direkt von einem zentralen Steuerpanel aus, wie es zum Beispiel Crestron und AMX anbieten. Individuelle Lösungen von Systemhäusern bzw. eine Steuerung über iPad™/iPhone™* oder das Mischpult sind ebenso möglich.
Mikrofonempfänger und Monitorsender der Sennheiser-Serien 2000, ew 500 G3 und ew 300 G3 können jetzt direkt über ein offenes Protokoll mit Mediensteuerungsgeräten kommunizieren „Mit der neuen Firmware lassen sich die Mikrofonempfänger und Monitorsender der Serien 2000, ew 300 G3 und ew 500 G3 über eine Mediensteuerung fernbedienen und -überwachen“, erläutert Dela Bahlke, Mikrofon-Produktmanagerin bei Sennheiser. Der Nutzer kann sich die Kanalbänke der stationären Empfänger und Sender anzeigen lassen, eine geeignete Frequenz ferneinstellen und auch Namen vergeben. Empfänger bzw. Sender können über das Steuerpanel stummgeschaltet werden und geben Warnhinweise weiter, zum Beispiel wenn eine zu geringe Signalstärke anliegt oder die Geräte zu übersteuern drohen. „Kurz: über diese Schnittstelle können die wesentlichen Kommandos gegeben und das System eingerichtet werden“, fasst Dela Bahlke zusammen.
Für die Empfänger der Serien ew 300 G3, ew 500 G3 und 2000 lassen sich die Einstellungen für den Squelch, den Equalizer und die Audiosignalstärke anzeigen und ändern; angezeigt werden außerdem die am jeweiligen Empfängerzug anliegende HF-Feldstärke, die aktive Antenne, Pilotton an/aus und der Batteriezustand des zugehörigen Hand- oder Taschensenders.
Für die Monitorsender der Serien ew 300 IEM G3 und 2000 IEM können die Empfindlichkeit, der Equalizer und die Mono-/Stereo-Einstellung angezeigt und geändert werden. Zusätzlich meldet der Sender die Aussteuerung des Audiosignals.
„Selbstverständlich können auch bei einer Integration in eine Mediensteuerung die stationären Empfänger und Sender noch direkt am Gerät bedient und programmiert werden“, erklärt Dela Bahlke. „Die Geräte verarbeiten dann jeweils das aktuelle Steuersignal.“


